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Ich bin Dr. Thomas Nemet, Philosoph, Sprachspieler und Gründer des Projekts Papierstau.

Nach Jahrzehnten in Wissenschaft, Unternehmertum und Management habe ich begonnen, mich ganz dem zu widmen, was Sprache jenseits von Nutzen und Zweck bewirken kann – dem Klang, dem Unsinn, dem poetischen Überschuss.

 

Papierstau entstand 2024 als freies Schreibexperiment.

Was als lose Sammlung dadaistischer Wortspiele begann, wurde rasch zu einem geschlossenen Zyklus – eine Werkreihe aus Klang, Rhythmus und Eigenlogik.

Jedes „Blatt“ entsteht handschriftlich, mit Füllfederhalter, auf feinem Papier, und wird digital als Einzelkunstwerk weitergeführt.

So entsteht eine Verbindung aus Tradition und Gegenwart: analoge Schrift trifft digitale Präsenz.

 

Ich verstehe Papierstau nicht als Literatur im klassischen Sinn, sondern als fortlaufenden Dialog zwischen Sprache und Material.

Die Wörter folgen keiner Bedeutung, sondern suchen ihre eigene Gravitation – sie stolpern, tanzen, rufen, lachen.

Darin liegt der Reiz: im Moment des Schreibens wird Sprache wieder Körper.

 

Papierstau ist für mich zugleich Atelier und Tagebuch, Forschungsfeld und Zuflucht.

Es ist das, was bleibt, wenn man aufhört, perfekt sein zu wollen – reine Bewegung im Laut, im Bild, im Sinnrauschen.

 

Vielleicht ist das die ehrlichste Form des Philosophierens: nicht erklären, sondern klingen.

Was bleibt, sind Blätter.

Und ein stilles Staunen darüber, dass sie überhaupt existieren.

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